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 Magdeburger Wehren im Stresstest!new

Nach einer Gasexplosion liegt ein Gebäude in Trümmern, zwei weitere sind akut einsturzgefährdet. Es gibt zahlreiche Verletzte und Vermisste, es brennt und herrscht Chaos an der Unglücksstelle. Was die Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehren der Landeshauptstadt am Sonnabend, 9. November 2019, auf dem Ausbildungsgelände in Heyrothsberge erwartete, war ein dramatisches Szenario. Andreas Kolbe, stellvertretender Stadtwehrleiter, hatte ein anspruchsvolles Programm aufgelegt, um die Frauen und Männer der freiwilligen Feuerwehren so richtig zu fordern. In insgesamt drei Durchgängen mussten sich die neun Ortswehren, die an der Jahresübung teilnahmen, bewähren. Bis auf die Randauer, die wegen personeller Probleme nicht dabei sein konnten, stellten sich alle Ortswehren der Aufgabe. Was sie vor Ort erwartete, wussten sie nicht. Und so musste sich die erste Wehr, die an der Unglücksstelle eintraf, zunächst einen Überblick über das Chaos verschaffen und erste Schritte einleiten. Die nachfolgenden Trupps mussten dann ins Bild gesetzt und entsprechend eingeteilt werden. Gerade die Führungskräfte der Ortswehren waren hier gefordert, da gleich drei Einsatzorte gleichzeitig koordiniert werden mussten. Für reichlich Aufruhr an den Einsatzstellen sorgten dabei Auszubildende von der Landesrettungsschule der DRK- und ASB-Landesverbände Sachsen-Anhalt. Sie mimten Verletzte und waren dazu täuschend echt geschminkt. Schwere Verbrennungen, tiefe Fleischwunden und offene Brüche hatten sie „erlitten“. Schreiend und panisch liefen sie an der Unfallstelle herum, mussten sich per Leiter von einem Turm oder aus einem Keller retten lassen.

So realistisch wie möglich sollte das Szenario für die Einsatzkräfte sein. Bis zu 80 Kilogramm schwere Puppen mussten die Frauen und Männer der Ortswehren zudem aus Schutt befreien. Jeder Schritt, jede eingeleitete Maßnahme und auch die Koordination der Einsatzkräfte wurde von Beobachtern des Organisationsteams genauestens registriert und auch protokolliert.Schließlich dient die Übung, die alle zwei Jahre angesetzt ist, dazu, das Zusammenspiel der Ortswehren zu trainieren und weiter zu verbessern. Eine erste Einschätzung gab es nach jedem Durchlauf für die Ortswehren, die Auswertung soll Ende des Monats erfolgen.Übungsleiter Andreas Kolbe konnte jedoch schon am Sonnabendnachmittag einschätzen, dass die drei Durchgänge gut verlaufen waren und die Ortswehren ihre Arbeit gut gemacht hatten. Hier und da habe es noch Verbesserungsmöglichkeiten gegeben, unter dem Strich hätten aber alle Ortswehren die Aufgaben gemeistert. Das sah auch der zuständige Beigeordnete Holger Platz so, der sich am Sonnabend selbst ein Bild vor Ort gemacht hatte. „Ich muss sagen, dass die Übung zum einen sehr professionell vorbereitet worden ist und zum anderen, dass das Zusammenspiel der Wehren super funktioniert hat. In der Qualität der Arbeit der Ortswehren hat sich unheimlich viel getan. Die Kameradinnen und Kameraden wissen, was sie tun“, lobte der Beigeordnete. Auch Helge Langenhan, Leiter des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz der Landeshauptstadt, hob die Professionalität der freiwilligen Einsatzkräfte hervor. Die Ortswehren seien „ebenbürtige Partner“ und würden im Brand- und Katastrophenschutz der Landeshauptstadt eine sehr wichtige Rolle spielen.

Quelle: Volksstimme Magdeburg

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 Feuerwehrnachwuchs trainiert den Teamgeist!

„Auch wenn es hier heute weniger um feuerwehrtechnische Aufgaben geht, die Zusammenarbeit und das Teamwork sind später wichtige Bestandteile beim Engagement in einer freiwilligen Feuerwehr“, gab Robert Heinemann, kommissarischer Stadtkinder und -Jugendfeuerwehrwart, den Kindern und Jugendlichen schon bei der Eröffnung der 25. Auflage des Orientierungslaufs mit auf den Weg. 14 Mannschaften aus den Kinderfeuerwehren und 18 Teams der Jugendfeuerwehr zuzüglich einer Gastmannschaft des THW-Jugend versuchten dieses am Sonnabend auf dem Rundkurs durch Olvenstedt zu beherzigen. Ob beim „Pyramiden schnipsen“, „Bobby-Car-Slalom“, „Tischlein deck dich“, „Der etwas andere Turm“ oder „Drehrumbum“, an allen Stationen legten sich die einzelnen Teams richtig ins Zeug. „Die Aufgaben hatten nur zum Teil mit feuerwehrtechnischem Können zu tun und sollten vielmehr Spaß machen“, berichtet Sven Holste, Pressesprecher der Stadtkinder- und -Jugendfeuerwehr.

„Das mit den Schrauben war schon etwas knifflig, weil man erst probieren musste, wo die passt“, zeigte sich der zwölfjährige Dustin mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. Spätestens zur Siegerehrung erwies sich anhand der erreichten Punkte, dass es allen Mannschaften gelungen war, die Aufgaben gut zu lösen. „Natürlich gibt es immer eine Mannschaft, die einen Tick besser ist, aber das kann nur der Ansporn für die nächsten Wettstreite sei“, gab Tobias Krull, Mitglied des Landtages, den Startern bei seinem Grußwort mit auf den Weg. Neben ihm waren auch Eva von Angern und Falko Grube, ebenfalls Mitglieder des Landtags, sowie Stadtrat Christian Hausmann bei der Siegerehrung dabei. Tino Sorge, Mitglied des Deutschen Bundestages, hatte sich in den Vormittagsstunden bereits ein Bild von den Wettkämpfen gemacht. „Es gibt keine Gewinner, sondern nur Mannschaften, die eben etwas besser waren“, versuchte Stadtwehrleiter Lutz Tuchen das eine oder andere traurige Gesicht aufzuhellen. Bei der Kinderfeuerwehr hatte die Mannschaft Rothensee die Nase vorn und konnte den begehrten Wanderpokal mit in den Norden der Stadt nehmen. Bei den Jugendlichen sicherte sich das Team des Gastgebers Olvenstedt 3 den Sieg und übernahm den Wanderpokal vom Vorjahressieger aus Diesdorf, teilte Sven Holste mit.

Quelle: Volksstimme Magdeburg

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 Tony hat sich getraut!

Am 28.09.2019 ereilte unsere Feuerwehr ein Einsatz der besonderen Art. Unser Kamerad Tony traute sich und gab seiner Maika das JA-Wort. Dies war selbstverständlich Anlass genug, um dem Brautpaar am Standesamt einen gebührenden Empfang zu bereiten. Der Tradition unserer Feuerwehr nach, musste das Brautpaar ihre Harmonie und Zusammenarbeit unter Beweis stellen. Als kleine Aufgabe galt es, einen Baumstamm zu zersägen. Nach einigen Minuten gelang dieses dem Brautpaar bravourös. Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto mit dem frisch gebackenen Brautpaar, überreichten wir eine kleine Geldspende sowie eine Hochzeitskarte, unterschrieben von den Kameraden unserer Feuerwehr. Im Anschluss dessen wurden viele Glückwünsche übermittelt und die Aufgabe für erfolgreich abgeschlossen erklärt. Hiermit wünschen wir dem Brautpaar alles erdenkliche Gute, eine tolle gemeinsame Zukunft und vorallem eine wundervolle Ehe.

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 Feuerwehr Magdeburg bei Jugend im Trend!
„Warum wir bei der Feuerwehr mitmachen? Weil es Spaß macht, witzig ist, der Teamgeist und die Kameradschaft stimmen.“ Stephan, Vincent, Til, Tom, Fabian, Steven und Glen lassen auf ihre Jugendfeuerwehr in Magdeburg-Rothensee nichts kommen und sprechen aus, was wohl die meisten Kinder und Jugendlichen denken, die bei den Brandschützern freiwillig mitmachen. Jugendfeuerwehr ist viel mehr als Retten und Löschen zu trainieren und sich an der Technik fit zu machen. „Einmal in der Woche treffen wir uns ins Rothensee. Und darauf freuen wir uns jedes Mal“, sagt Stephan Lippelt und alle anderen nicken. Und als die Frage nach dem Feuerwehrmann als Beruf oder Freiwilliger im aktiven Dienst gestellt wird, gehen alle Arme nach oben vor der Kulisse der MDCC-Arena. Dort waren die Rothenseer am Sonnabend nicht zufällig. Denn bei der Stadtmeisterschaft im „Löschangriff Nass“ traten 17 Mannschaften mit mehr als 100 Mitgliedern unter Begleitung von rund 60 aktiven Betreuern gegeneinander an. „Das ist einer unserer Jahreshöhepunkte“, sagt Robert Heinemann, und der Platz vorm Stadion zieht bei den jungen Leuten noch mal extra. Der Stadtkinder- und Jugendfeuerwehrwart Magdeburgs kann mit seinen Mitstreitern zufrieden sein. Der Zuspruch zum Wettkampf ist auch 2019 wieder groß. Ebenso wie der zur Feuerwehr allgemein. 250 junge Leute machen mit. 100 bei den Kindern (6-10 Jahre) und 150 bei den Jugendlichen bis 18 Jahre.

 

Teilweise sind die Kapazitätsgrenzen für Neuaufnahmen erreicht. Olvenstedt und Ottersleben beispielsweise haben enorm großen Zuspruch. In Diesdorf machen ebenfalls so viele mit, dass man noch mehr kaum vernünftig betreuen könne, sagt Stadtjugendwart Robert Heinemann, in Personalunion auch Wehrleiter in Diesdorf. Auch bei vielen anderen gibt es keine nennenswerten Nachwuchssorgen. Wer bei einer Wehr mitmachen wolle, solle sich aber trotzdem melden. Bange vor der Zukunft ist den Kameraden in den freiwilligen Feuerwehren Magdeburg daher nicht. Viele junge Leute treten als Volljährige nach einer Schulung in den aktiven Dienst der Erwachsenen über - auch erst dann dürfen sie mit zu ernsten Einsätzen raus. Anders als noch vor Jahren gebe es nicht mehr den großen Einbruch zwischen Jugendfeuerwehr und aktivem Dienst, weil inzwischen nicht mehr so viele junge Leute ihre Ausbildung weit weg von Magdeburg und damit weit weg von ihrer Heimatfeuerwehr absolvieren müssen, sagt Robert Heinemann. Er hat sogar analysiert, wie viele der in den aktiven Dienst übergetretenen Kameraden nach ein paar Jahren noch dabei waren: 60 Prozent. „Das finde ich schon beachtlich“, so Robert Heinemann. Solche Wettkämpfe wie der „Löschangriff“ sollen dazu beitragen, dass es so bleibt. Eine Mannschaft muss dabei von einer Pumpe eine Schlauchstrecke bis zu einem etwa 50 Meter entfernten Ziel legen und einen „Brandherd“ mit einem kräftigen Strahl aus der Spritze „löschen“. Die Schnellsten schaffen das in einer halbe Minute und dürfen dabei neben dem Jubel der Fans aus Eltern und Geschwistern auch Pokale entgegennehmen. Die Rothenseer landeten übrigens auf den Plätzen 8 und 4 (Jugend). Den Spaßfaktor beim nächsten Dienstabend dürfte das nicht beeinflussen.

 

 Grundlehrgang erfolgreich bestanden!
In den vergangenen Wochen nahmen zwei unserer Kameraden am Grundlehrgang der Feuerwehr Magdeburg, teil. Dem Feuerwehrnachwuchs wurden in vielen Unterrichtsstunden theoretisches und praktisches Wissen vermittelt. So wurden unter anderem Grundlagen in den Bereichen Rechte und Pflichten, Brennen und Löschen, Fahrzeug- und Gerätekunde, Schläuche und Armaturen, Rettungsgeräte, Brandbekämpfung, Technische Hilfeleistung und Unfallverhütung vermittelt. In zahlreichen praktischen Übungen wurde das neu erworbene Wissen weiter vertieft. Am Samstag, den 06.04.2019, konnten unsere beiden Kameraden Sarah und Damian den Lehrgang schließlich erfolgreich abschließen.

 

Als nächstes steht nun die über zwei Jahre andauernde, 80-stündige Standortausbildung in unserer Ortsfeuerwehr auf dem Programm. Erst danach ist die bei der Feuerwehr sogenannte Truppmann 2 Ausbildung vollständig abgeschlossen und der Weg für die Teilnahme an weiteren Fach- und Führungslehrgängen frei. Herzlichen Glückwunsch zum bestandenen Lehrgang und weiterhin viel Erfolg auf dem weiteren Weg in unserer Feuerwehr!
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 Besuch bei der Feuerwehr!

Im Rahmen eines Nachtwächterrundganges bekamen wir am Freitagabend von zahlreichen Gästen Besuch in unserem Gerätehaus. Gemeinsam erkundeten Groß und Klein den Stadtteil Westerhüsen um etwas über die Geschichte unseres Stadtteils zu erfahren. Unter anderem wurden wichtige Gebäude, wie der Storbekhof, der Bischoffsche Hof, die Gerloffsche Villa, die Gierfähre, die HO-Galerie und die Kirche "St. Stephanus" besucht. An allen Punkten gab es interessante Vorträge über Geschichte und Nutzen dieser Gebäude zu erfahren. Schließlich kehrten die Teilnehmer des Nachtwächerrundganges in unser Gerätehaus ein. Nach einer kleinen Führung durch unsere Wache, einer interessanten Vorführung und einem Einblick in unsere Fahrzeugtechnik wartete ein leckeres Abendessen auf unsere Gäste. Nach einer Stunde setzten die Rundgänger ihren abendlichen Sparziergang schließlich fort.

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 Magdeburg will Wehren Badbesuch zahlen!

Die Landeshauptstadt Magdeburg will verstärkt in die freiwilligen Feuerwehren investieren. Die Verwaltung hat einen entsprechenden Vorschlag für den Stadtrat vorbereitet, der am 24. Januar 2019 nach Beratung in den Ausschüssen darüber abstimmen soll. Das Geld soll zum einen für eine neue Werbekampagne ausgegeben werden. Einmalig werden 30.000 Euro in eine Werbekampagne investiert. Beispielsweise mit Broschüren, Flyern und Bannern sollen die Menschen für die Arbeit der ehrenamtlichen Feuerwehrleute sensibilisiert werden. Zudem soll die Online-Präsenz der Magdeburger Feuerwehr optimiert werden.

Weitere 10.000 Euro sollen direkt den aktiven Mitgliedern der Ortswehren zugute kommen, zum Beispiel durch kostenfreien Zugang zu städtischen Schwimmbädern, dem Zoo oder anderen städtischen Freizeitangeboten. In den vergangenen Jahren umfasste der Fonds 21.500 Euro, nur für dieses Jahr war er auf 40.000 Euro angehoben worden. Den Posten von 10.000 Euro möchte die Stadt Magdeburg dabei nicht allein im Jahr 2019, sondern auch in den folgenden Jahren zusätzlich zur Verfügung stellen. Die Freiwillige Feuerwehr von Magdeburg gliedert sich in zehn Ortsfeuerwehren. Insgesamt sind in ihnen etwa 300 Feuerwehrleute im Einsatzdienst tätig. Zu den Aufgaben gehören, neben Brandbekämpfungs- und Hilfeleistungen, u. a. Unterstützung der Berufsfeuerwehr bei besonderen Einsatzlagen, Hilfe für die Nachbarlandkreise sowie Brandsicherheitswachen im Stadtgebiet. Die Mitgliederzahlen der Ortsfeuerwehren sind größtenteils auf einem guten Niveau. Neue Mitglieder können beispielsweise aus dem lokalen Studiengang "Sicherheit und Gefahrenabwehr" für die ehrenamtliche Tätigkeit bei der Freiwilligen Feuerwehr begeistert werden. Außerdem kann Nachwuchs aus den Jugendfeuerwehren in regelmäßigen Abständen in die Arbeit der Ortsfeuerwehren integriert werden. Mit der geplanten Marketingstrategie soll der Zuwachs an neuen Mitgliedern noch gesteigert werden. Gerade das Thema freier Eintritt in Schwimmbäder ist in Magdeburg nicht unumstritten. Auf einen entsprechenden Vorstoße der Fraktion Linke/Future im Magdeburger Stadtrat hatte der Ordnungsbeigeordnete Holger Platz erst Bedenken geäußert. Bei der Unterstützung von Ehrenämtern sei der Gleichheitsgrundsatz zu beachten.

Quelle: Volksstimme Magdeburg

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 Orientierung für Magdeburgs junge Retter!

„In der Kinder- und Jugendfeuerwehr werden die Grundlagen dafür gelegt, den aktiven Dienst der freiwilligen Feuerwehren zu verstärken“, sagen Eberhard Schulze als ehemaliger Vorsitzender des Magdeburger Feuerwehrverbandes und sein Nachfolger Detlef Dübecke einstimmig beim Blick auf die vielen Kinder und Jugendlichen, die sich in Westerhüsen am 15. September 2018 eingefunden haben. Etwa 240 Teilnehmer aus jeder Feuerwehr der Stadt Magdeburg mit einer Nachwuchsabteilung zählte der Orientierungslauf, der in diesem Jahr von der Freiwilligen Feuerwehr Südost organisiert wurde.

Elf Stationen galt es auf einem acht Kilometer fassenden Rundkurs (Kinder: drei Kilometer) u. a. durch die Sohlener Berge zu absolvieren, die neben feuerwehrspezifischem Wissen auch Geschicklichkeit forderten, mit Spaßspielen gespickt waren und den Teamgeist förderten. Mal mussten mit verbundenen Augen Geräte wie ein Verteiler sowie verschiedene Knotenarten ertastet werden, mal so viele Geräte wie möglich zu einem zusammengebaut werden, auf einem weiträumigen Gelände versteckte Arbeitsmaterialien mit einem Fernglas gefunden und deren Funktionsweise erklärt werden. Anspruchsvoll wurde es an einer Morsestation, ausgelassen spaßig an der Station zum Aufbau einer Wasserkette, ganz so, wie sie im abgelaufenen Jahrhundert noch bei Bränden mit Eimern hergestellt wurde – in Westerhüsen standen dazu kleine Becher und Kegel zur Verfügung. So gesehen bediente der Orientierungslauf Chemie-, Physik- und Sportunterricht, wenn man so will. „Dabei agieren die Kinder und Jugendlichen jeweils als Gruppe und stellen sich gemeinsam den Aufgaben an den Stationen“, so Robert Heinemann, kommissarischer Stadtkinder- und Jugendfeuerwehrwart. Ganz so, wie es die Aktiven bei ihren Einsätzen etwa bei klassischen Wohnungsbränden tun.

„Die Nachwuchsförderung verstehen wir auch als pädagogische Arbeit, bei der wir den Kindern und Jugendlichen auch etwas für das Leben mitgeben“, sagte der stellvertretende Wehrleiter von Südost, Gerald Wiesner. Bei den regulären und regelmäßigen Treffen in den Gerätehäusern der Wehren wird nicht nur das Feuerwehrhandwerk zum Löschen eines Feuers und Knotenkunde weitergegeben. Die jungen Mitglieder eignen sich soziale Kompetenzen an. Sie lernen sich in einem Verbund einzubringen, Teil einer Gemeinschaft zu sein und sich gegenseitig zu unterstützen, merkte Pressewart Sven Holste an. Dies kommt auch beim Orientierungslauf zum Tragen, einem der Höhepunkte im Veranstaltungskalender des Feuerwehrnachwuchses. „Wir müssen den Kindern und Jugendlichen etwas bieten, damit sie zum einen überhaupt den Weg zur Feuerwehr und nicht zu anderen Vereinen finden. Und auf der anderen Seite uns auch treu bleiben und ihre Begeisterung auf Freunde übertragen“, so Heinemann. Die Nachwuchsförderung sei auch eine Möglichkeit, Zugang zu jungen Familien zu erhalten und womöglich Eltern für die Arbeit bei der Feuerwehr zu gewinnen, merkte Gerald Wiesner an. Am Beispiel der Freiwilligen Feuerwehr Südost lässt sich das gut erklären: Mit 18 Mitgliedern ist sie neben jener in Diesdorf und Beyendorf-Sohlen eine von drei freiwilligen Feuerwehren in der Stadt, die tagsüber nicht ausrücken, da die volle Einsatzfähigkeit nicht sichergestellt werden kann. Dazu bedarf es in etwa 27 Aktiver, so Wiesner. Dafür ist die Feuerwehr mit Sitz an der Zackmünder Straße in Westerhüsen aber 24 Stunden pro Tag mit ihrer Sondertechnik einsatzfähig. Zum Vergleich: Die Jugendfeuerwehr in Südost ist mit 20 Mitgliedern besser aufgestellt als der aktive Dienst. Nur zu gern wolle man dies ändern und zum Beispiel in den Eigenheimgebieten von Südost wie jenem an der Sohlener Straße für eine Mitarbeit werben. Dies solle in Kürze offensiv geschehen, wie der stellvertretende Wehrleiter ankündigte.

Mit dem Wunsch nach Verstärkung sind die Südostler aber nicht allein. Etwa 380 Mitglieder im aktiven Dienst zählen die freiwilligen Feuerwehren stadtweit, die sich allesamt ehrenamtlich sprich in ihrer Freizeit engagieren. Angesichts der zunehmenden wetterbedingten Einsätze etwa nach einem Sturm zum Beräumen von Wegen und Straßen und einer durchschnittlichen Einsatzlage von 150 bis 200 Einsätze pro Jahr, welche allein die Ottersleber Feuerwehr bewältigt, ist das ein großes Thema. Fast jeder der Teilnehmer des Orientierungslaufs könne sich jedenfalls vorstellen, beim Erreichen des entsprechenden Alters den Sprung vom Nachwuchsbereich in den aktiven Dienst zu vollziehen, wie sich bei einer Umfrage vor Ort zeigte. „Bei der Feuerwehr ist immer etwas los, hier habe ich neue Freunde gefunden“, fasste einer von ihnen zusammen. Dies kann auch auf den Lauf selbst umgemünzt werden, der den Kontakt unter den verschiedenen Feuerwehren förderte. Dafür hatte u.a. Malte Müller von der Feuerwehr Südost in den vergangenen Wochen Nachtschichten im Gerätehaus eingelegt, um Karten zu erstellen, die Stationen und das benötigte Material einzuplanen, die Versorgung sicherzustellen. Unterstützung gab es vom Magdeburger Unternehmen Alexmenü, das fast 300 Lunchtüten mit Brötchen, Obst und Getränken sowie etwas zum Naschen im Wert von über 1000 Euro zum Orientierungslauf beisteuerte. „Wir freuen uns, die Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder zu unterstützen. Einige unserer Mitarbeiter sind ebenfalls in der freiwilligen Feuerwehr tätig. Es ist wichtig, den Nachwuchs der Feuerwehr in jeder Hinsicht zu unterstützen, da wir alle auf die Arbeit der Feuerwehr angewiesen sind“, so die Geschäftsführerin Alexandra Krotki. Die Platzierungen: Bei der Jugendfeuerwehr erreichte das Team „Rothensee 2“ die meisten Punkte, bei der Kinderfeuerwehr war dies das Team aus Prester.

 Quelle: Volksstimme Magdeburg

 

 Jan hat sich getraut!

Am 31.08.2018 ereilte unsere Feuerwehr ein Einsatz der besonderen Art. Unser Kamerad Jan traute sich und gab seiner Ann-Kathrin das JA-Wort. Dies war selbstverständlich Anlass genug, um dem Brautpaar am Standesamt einen gebührenden Empfang zu bereiten. Der Tradition unserer Feuerwehr nach, musste das Brautpaar ihre Harmonie und Zusammenarbeit unter Beweis stellen. Als kleine Aufgabe galt es, einen Baumstamm zu zersägen. Nach einigen Minuten gelang dieses dem Brautpaar bravourös. Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto mit dem frisch gebackenen Brautpaar, überreichten wir eine kleine Geldspende sowie eine Hochzeitskarte, unterschrieben von den Kameraden unserer Feuerwehr. Im Anschluss dessen wurden viele Glückwünsche übermittelt und die Aufgabe für erfolgreich abgeschlossen erklärt. Hiermit wünschen wir dem Brautpaar alles erdenkliche Gute, eine tolle gemeinsame Zukunft und vorallem eine wundervolle Ehe.

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 Feuerwehr hilft in Magdeburg beim Gießen!

In Magdeburg hilft die Feuerwehr jetzt dabei, das Grün frisch zu halten. Die Freiwilligen Feuerwehren und die Berufsfeuerwehr unterstützen den Stadtgarten-Betrieb beim Bewässern von Bäumen und Sträuchern. Das teilte die Stadt Magdeburg mit. Rund 160.000 Bäume stehen in Magdeburg, darunter knapp 25.000 sogenannte Jungbäume, die pro Woche fast 2,5 Millionen Liter Wasser brauchen. Der städtische Gartenbaubetrieb zeigt sich mit der Masse an zu gießendem Grün überfordert. Deswegen helfen die Feuerwehren dienstags und mittwochs in einigen Bereichen der Stadt, darunter Freiwillige Feuerwehren aus Olvenstedt am Ulrichplatz, aus Ottersleben/Diesdorf am Fürstenwall oder aus Rothensee an der Nachtweide, um nur einige zu nennen. Insgesamt sind acht Freiwillige Feuerwehren im Einsatz.

Die Fahrzeuge der Stadtgärtner haben lediglich Tanks mit einem Fassungsvermögen von rund 500 Litern. Die Feuerwehr hat Tanks mit bis zu 10.000 Liter in ihren Fahrzeugen. Thomas Föhse, Abschnittsleiter der Berufsfeuerwehr, erklärt, wie viel Wasser zum Bewässern aktuell benötigt wird: "Ein Richtwert sind 40 bis 50 Liter auf den Quadratmeter Gebüsch und bei großen Bäumen noch einmal 100 Liter drauf." Föhse schätzt, dass allein der kurze Bereich zwischen Lukasklause und Strombrücke rund 40.000 Liter Wasser benötigt, um einmal komplett gegossen zu werden. Solange es so heiß bleibt, soll die Feuerwehr weiter helfen. Wie mitgeteilt wurde, sind die Feuerwehrleute dennoch immer einsatzbereit, sollten sie zu einem Einsatz gerufen werden.

 Quelle: MDR Sachsen-Anhalt

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 Neues Mannschaftstransportfahrzeug in Dienst gestellt!

Nach nur knapp einem Jahr haben wir am vergangenen Freitag unseren "Bully", welcher als erstes Mannschaftstransportfahrzeug in unserer Wehr fuhr, zurück in die Hände des Amt 37 gegeben. Gleichzeitig konnten wir ein neueres Fahrzeug auf Mercedes Benz Vito in Dienst stellen. Unser neues Mannschaftstransportfahrzeug ist im Jahr 2004 gebaut worden, hat 120 PS und kann mit 8 Kameraden besetzt werden. Es fuhr bereits seit dem Jahr 2013 bei der Freiwilligen Feuerwehr Diesdorf. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge verabschieden wir unseren "Bully" und begrüßen unser neues Mannschaftstransportfahrzeug in den Reihen unseres Fuhrparks. Der "Bully" wird nach einer kleinen Inspektion voraussichtlich bei unserer Nachbarwehr in Beyendorf/Sohlen in Dienst gestellt. Wir wünschen den Kameraden Allzeit Gute Fahrt!

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 Damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt!

Schippe um Schippe landen fast 200 Tonnen Sand am vergangenen Wochenende in verkehrt herum montierten Verkehrskegeln. Die Spitze fehlt. Die Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) fangen in Säcken darunter den Sand auf und reichen die rund zehn Kilogramm schweren Sandsäcke weiter. Der Nächste in der Kette verschließt per Draht mit einer sogenannten Rödelmaschine den Sack. „Damit beim Transport nichts verloren geht. Für uns heißt es: lieber weniger Sandsäcke, aber dafür in Qualität“, erklärt Falk Lepie. Er ist der Ortsbeauftragte des Magdeburger THW und hatte die Idee zur Übung. Alle elf Ortsverbände aus dem Magdeburger Regionalbereich waren am Wochenende beim 24-Stunden-Einsatz dabei. Gefüllt wurde an zwei Strecken auf einem großen freien Platz in Salbke - ganz in Elbnähe. Dort sollen im Ernstfall auch die Bürger hinbestellt werden. Unter Anleitung des THW könnten dort mehr als 200 Helfer an mehreren Füllstrecken unterstützen. 30 000 Säcke könnten Falk Lepie zufolge von diesem Platz aus geliefert werden – im Notfall auch innerhalb eines Tages. Nach dem letzten großen Hochwasser vor fünf Jahren wurden mit der Stadt ganz konkrete Handlungspläne besprochen. Demnach würde das THW einen zweiten Sandsackplatz an der Sternstraße einrichten. Vorerst würde dort alles von Hand laufen. Allerdings: Die Stadt hat mittlerweile zwei Sandsackfüllmaschinen mit eingebauter Nähmaschine angeschafft. Der Durchlauf: 4500 Sandsäcke pro Stunde.

Erste Lage: Die Sandsäcke quer mit dem Boden in Richtung Wasser legen. Die darauf folgende Lage Säcke um 90 Grad gedreht stapeln. „Das ist die einzig sinnvolle Sicherung“, erklärt der Magdeburger THW-Ortsbeauftragte Falk Lepie. Und macht die Gefahren deutlich: „Alles andere kann instabil werden und wegschwimmen.“ Aus diesem Grund sollte ein Sandsackdamm auch nie höher als einen Meter gebaut werden. Doch zurück zum Deich: Auf dem Gelände in Salbke bauen die THW-Helfer am Wochenende eine sogenannte Deichfußsicherung. Im Hochwasser-Fall soll der Deich damit stabilisiert werden, um ihn vor dem Wegrutschen zu bewahren. Falk Lepie: „Unser Ziel ist es immer, den Deich zu erhalten. “Es gehe nie darum, das Wasser am Durchsickern zu hindern. „Das wäre fatal“, betont Lepie. Denn: Bei einem durchfeuchteten Deich sei es selbstverständlich, dass Wasser durchläuft. „Wir müssen jedoch beobachten, ob das Wasser klar bleibt“, sagt Falk Lepie. Sollte sich Sediment im Wasser befi nden, sei der Deich gefährdet und man müsse umgehend handeln. Regelmäßig wird auf dem Gebiet Hochwasserschutz geforscht. Aufgrund aktueller Erkenntnisse würde man deswegen nicht mehr mit Vlies arbeiten. Denn dieses sei ab einem gewissen Punkt nicht mehr wasserdurchlässig. „Und dann entsteht ein Druck, den man unbedingt vermeiden sollte.“ Neue Ergebnisse gebe es auch im Bereich Vermessung. Mit modernster Technik kann man beim THW ganz genau überwachen, ob sich der Deich bewegt. „Das kann Leben retten“, sagt Lepie. Denn: Wenn ein Deich beginnt zu rutschen, sollte niemand mehr in der Nähe sein. Dort, wo am Deich durch Tiere oder Pflanzen Aushöhlungen vorhanden sind und Wasser punktuell austritt, würden die Kräfte im Ernstfall eine sogenannte Quellkade errichten. Mit einem Halbkreis aus Sandsäcken wird dabei auf der anderen Seite ein Gegendruck erzeugt. Auch das wurde am Sonnabend geübt. Die besondere Herausforderung: Ein Rohr musste mit eingebunden werden.

 Quelle: Volksstimme Magdeburg   

 

 Jugendwehr in Magdeburg zeigt, was sie kann!

Das Team 1 der Jugendfeuerwehr Olvenstedt holte sich am 28. April bei den Wettkämpfen der Magdeburger Jugendfeuerwehren vor der Magdeburger MDCC-Arena in der Altersgruppe der 15- bis 18-Jährigen den Siegerpokal. Beim „Löschangriff nass“, so der Titel der zu bewältigenden Aufgabe, war der Olvenstedter Brandschutznachwuchs am schnellsten. Die beiden weiteren Teams der Jugendfeuerwehr Olvenstedt sicherten sich Platz 2 und 3. In der Altersgruppe der 10- bis 14-Jährigen siegte die Jugendfeuerwehr Ottersleben 1 gefolgt von Rothensee 2 und Olvenstedt 4. Fünfzehn Mannschaften aus den Jugendwehren der Stadt haben an dem Wettbewerb teilgenommen, dabei kämpften 100 Jugendliche um die begehrten Siegerpokale. Gestartet wurde in zwei Altersgruppen. Der „Löschangriff nass“ ist die Königsdisziplin im Feuerwehrsport. Hier will jede Feuerwehrmannschaft gerne ganz vorne dabei sein. Auf dem Parcours zeigten die Nachwuchskameraden, wie gut sie Kommandos und wichtige Handgriffe beherrschen – dabei ging es auch um Zeit: So schnell wie möglich musste ein „Feuer“ gelöscht werden, was in der Übung geschafft wurde, indem mit dem Wasserstrahl zwei gefüllte Kanister umgespritzt wurden. Schlauchverbindungen, Verteiler, Anschluss an die Motorpumpe, Saugrohr in einen Wasserbehälter - alles musste (oder sollte) wie am Schnürchen klappen.

Auch Helge Langenhan, Chef der Magdeburger Feuerwehr, schaute sich den Wettkampf an und zeigte sich beeindruckt vom Brandschutznachwuchs. „Die Kameraden können stolz auf sich sein, sie leisten eine sehr gute Arbeit. Nicht nur was die Organisation des sportlichen Wettbewerbes angeht, sondern auch von den gezeigten Leistungen her“, so Langenhan. Rund 240 Kinder und Jugendliche sind in den Magdeburger freiwilligen Feuerwehren aktiv. „Wir vermitteln Teamfähigkeit, Lösungskompetenz und Fähigkeit zur Kommunikation, damit die jungen Menschen Toleranz und Wertschätzung lernen und sich in das soziale Gemeinwesen einfügen“, so Sven Holste, Pressewart der Stadtkinder- und Jugendfeuerwehr. Deswegen bestehe der „Dienst“ der Jugendfeuerwehr nicht nur aus dem obligatorischen „Löschangriff nass“, sondern eben auch aus Sport, Grillen oder Kino. Nicht alle acht Jugendwehren aus der Stadt traten zum Wettkampf an. Die Kameraden aus Beyendorf-Sohlen konnten krankheitsbedingt kein Team stellen.

 Quelle: Volksstimme Magdeburg    

 

 Magdeburger mischen die Teams neu! 

In Windeseile läuft Fabian Haarstark am 14. April 2018 in der Sporthalle der Grundschule Rothensee in Magdeburg von links nach rechts, um die fliegenden Tischtennisbälle in dem kleinen gelben Eimer aufzufangen. Die anderen vier Mitglieder seiner Mannschaft werfen ihm die Bälle über eine Tischtennisplatte hinweg zu und sammeln so schnell wie möglich die danebengegangenen Bälle ein. Es läuft wie am Schnürchen, am Ende landen 26 Bälle innerhalb von zwei Minuten in dem Eimer – eines der besten Ergebnisse an dieser Station. Fabian Haarstark gehört zur Jugendfeuerwehr Rothensee, beim traditionellen „Spiel ohne Grenzen“ zählten zu seinem Team erstmals auch Mitglieder anderer Wehren. Das war das Motto in diesem Jahr: in gemischten Mannschaften gemeinsam ans Ziel. Per Los wurde am Vormittag entschieden, wer von den Kinder- und Jugendfeuerwehren in insgesamt 21 Mannschaften gemeinsam an einem Strang zieht. Die Idee dazu kam vom Jugendforum, die Sprecher der einzelnen Jugendfeuerwehren treffen sich regelmäßig, um Pläne und Probleme zu besprechen. Von den 20 Stationen hatten einzelne auch die Jugendsprecher vorbereitet. Was das bedeutet, bekommt Paul Scholtissek von der Feuerwehr Ottersleben zu spüren. Mit großer Feuerwehrhose, dickem Pullover, Schal und Jacke muss er in Michelin-Männchen-Montur einen Parcours absolvieren. Zwar kommt Paul ziemlich ins Schwitzen, aber es hat geklappt. Nebenan schnappt gerade Pia Knopf, auf einer Trage festgebunden, von der Olvenstedter Wehr nach Marshmallows, ihre Mannschaftskollegen müssen sie – mit verbundenen Augen – direkt zum süßen Ziel navigieren. Funktioniert. Auch draußen ist derweil eine Trage im Einsatz. Allerdings stehen auf ihr drei Becher mit Wasser. Ganz vorsichtig müssen die Teilnehmer die Trage über Hindernisse transportieren - keine Flüssigkeit darf dabei verschüttet werden.

Während hier Ruhe gefragt ist, wird es nebenan auf dem Sportfeld rasant. 50 Sprünge in drei Minuten ist das Ziel beim Seilspringen. Der achtjährige Johann Schnorr von der Kinderfeuerwehr Olvenstedt schafft es. Hinter ihm fliegen derweil die Stiefel. Am Vormittag liegt die Höchstleistung bei 22 Metern im Stiefel-Weitwurf. Um die Schnelligkeit geht es beim CD-Auffädeln am Rande des Spielfeldes, um die Genauigkeit beim Schätzen. Die Fragen lauten: Wie viele Erbsen befinden sich in dem Marmeladenglas? Wie schwer ist ein Verteiler? Genauigkeit ist auch beim Aufschrauben der Muttern gefragt. Mit Handschuhen müssen die jungen Feuerwehrmitglieder die passenden Muttern für die mehr als zwei Dutzend Schrauben finden. Lecker wird es an der benachbarten Station. Dort spießt Ines Rögner von der Freiwilligen Feuerwehr Olvenstedt verschiedenes Obst und Gemüse auf. Die Teilnehmer müssen mit verbundenen Augen raten - vom Radieschen bis zur Zitrone. „Das kenne ich alles von meiner Oma“, sagt Jan Wilke aus Olvenstedt, der am Sonnabend alle Gemüsesorten richtig errät. Mit ihm im Team ist Jeremie Kuplich aus Rothensee - verantwortlich für die Obstsorten. Auch er erkennt sie alle. Neben all dem Spaß wird es für insgesamt 22 Jugendliche am Sonnabend auch ein wenig ernst. Sie absolvieren das Abzeichen der Jugendflamme Stufe II und müssen nachweisen, was sie bereits gelernt haben. Dazu gehören: eine Einsatzstelle absperren, Schläuche kuppeln und Standrohr setzen. Für die 22 gibt es am Nachmittag die Anstecknadel und für alle Teilnehmer eine Medaille. Magdeburgs Stadtkinder- und Jugendfeuerwehrwart Robert Heinemann freut sich am Sonnabend besonders über die neue Form der gemischten Mannschaften. Heinemann: „Wenn später größere Einsätze sind, müssen sie auch mit anderen Feuerwehren zusammenarbeiten.“

 Quelle: Volksstimme Magdeburg

 

 Grundlehrgang erfolgreich bestanden!

In den vergangenen Wochen nahmen drei unserer Kameraden am Grundlehrgang, dem sogenannten Truppman Teil 1, der Feuerwehr Magdeburg teil. Dem Feuerwehrnachwuchs wurden in vielen Unterrichtsstunden theoretisches sowie praktisches Wissen vermittelt. So wurden unter anderem Grundlagen in den Bereichen Rechte und Pflichten, Brennen und Löschen, Fahrzeug- und Gerätekunde, Schläuche und Armaturen, Rettungsgeräte, Brandbekämpfung, Technische Hilfeleistung und Unfallverhütung vermittelt. In zahlreichen praktischen Übungen wurde das neu erworbene Wissen weiter vertieft. Am Samstag, den 24.03.2018, konnten unsere Kameraden den Lehrgang schließlich erfolgreich abschließen.

Als nächstes steht nun die über zwei Jahre dauernde, 80-stündige Standortausbildung in unserer Ortsfeuerwehr auf dem Programm. Erst danach ist die bei der Feuerwehr sogenannte Truppmann 2 Ausbildung vollständig abgeschlossen und der Weg für die Teilnahme an weiteren Fach- und Führungslehrgängen frei. Herzlichen Glückwunsch zum bestandenen Lehrgang und weiterhin viel Erfolg auf dem weiteren Weg in unserer Feuerwehr!

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 Kameraden nehmen erfolgreich an Lehrgang teil!

Am vergangenen Sonntag konnten drei Kameraden unserer Einsatzabteilung erfolgreich den Lehrgang "Motorkettensägenführer" abschließen. Neben den rechtlichen Aspekten konnte im, mehrere Wochenenden stattfindenden, Lehrgang verschiedenster Lernstoff vermittelt werden. In den zahlreichen Praktischen Übungen wurde unter anderem das Sägen an unter Spannung stehenden oder verdrehten Bäumen geübt. Zusammen mit einigen Lehrgangsteilnehmern anderer Stadtteilfeuerwehren sind unsere drei Kameraden nun befugt, im Rahmen von Ausbildungsdiensten oder Unwettereinsätzen, Baumfällungen und Sägearbeiten an Bäumen durchzuführen.

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 Herzlichen Glückwunsch zum 18. Geburtstag!

Die Einsatzabteilung unserer Feuerwehr konnte am 06.01.2018 ein neues aktives Mitglied im Einsatzdienst begrüßen. Unser Kamerad Fabian feierte an diesem Tag seinen 18. Geburtstag. Aus diesem Grund überraschten wir Fabian und überreichten ihm feierlich seinen Funkmeldeempfänger. Fabian ist als langjähriges Mitglied der Jugendfeuerwehr bereits im August 2009 eingetreten. Seit dem 16. Lebensjahr lief er neben der Jugendfeuerwehr parallel in der Einsatzabteilung mit und nahm an zahlreichen Übungsdiensten teil. Auch den Grundlehrgang absolvierte er erfolgreich, somit kann er umgehend im Einsatzdienst eingesetzt werden. An dieser Stelle wünschen wir Fabian einen erfolgreichen Start in das bevorstehende Feuerwehrleben, viel Erfolg bei zukünftigen Lehrgängen und weiterhin Spaß in unseren Reihen.

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